Tipps für Bauherren und Hausbesitzer

Wer als Bauherr gilt, wurde durch das Bundesfinanzministerium im August 1981 klar definiert: Bauherr ist danach, wer auf eigene Rechnung und Gefahr ein Gebäude baut oder bauen lässt und das Baugeschehen beherrscht (Bundessteuerblatt 1981 I, S. 604). Wichtig: Der Bauherr muss nicht unbedingt auch Eigentümer des Baugrundstücks sein. Allerdings kann die Baubehörde dann bei Vorlage des Bauantrags einen Berechtigungsnachweis verlangen.

Rechte und Pflichten des Bauherrn

Der Bauherr hat das Recht, alle am Bau Beteiligten auszuwählen. Das reicht vom Architekten über die Ingenieure bis hin zu den Bauarbeitern und Handwerkern. Falls er über entsprechende Kenntnisse verfügt, kann der Bauherr auch selbst Hand anlegen (Ausführungsrecht). Schließlich darf er bestimmen, wie das Projekt errichtet werden soll.

Dem stehen eine Reihe von Pflichten gegenüber. Dazu gehört die Abnahme des fertig gestellten Projekts ebenso wie die Vergütung der am Bau beteiligten Unternehmen, Handwerker und Dienstleister. Zudem haftet der Bauherr für Schäden, die durch die Baustelle entstehen, zum Beispiel, wenn durch mangelhafte Absicherung ein Kind in die Baugrube fällt und sich verletzt. Daher ist eine Bauherrenhaftpflicht Versicherung zu empfehlen.

Übersicht aller Tipps für Bauherren und Hauseigentümer

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